Geplante Rodungsflächen im Industriebegiet Brodswinden

Kategorie: Aktuelles
Niederwald (Ausgleichsfläche) 6500 m² entfällt
Wald (Kiefern und Laubbäume) 5000m² teilweise bebaut, sonst privates Grün.
Wald entfällt. Wird privates Grünland.

Einwände der ÖDP: 

Flächenfraß wird Vorschub geleistet 

Widerspricht LEP und den einschlägigen Erfordernissen der Raumordnung: lm Landesentwicklungsprogramm 2013 heißt es hierzu: 

1.1.3 Ressourcen schonen (G) „Der Ressourcenverbrauch soll in allen Landesteilen vermindert werden. Unvermeidbare Eingriffe sollen ressourcenschonend erfolgen.“ 

3.1 Flächensparen Abs. 1 (G) „Die Ausweisung von Bauflächen soll an einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des demographischen Wandels und seiner Folgen ausgerichtet werden.“ Abs. 2 (G) „Flächensparende Siedlungs- und Erschließungsformen sollen unter Berücksichtigung der ortsspezifischen Gegebenheiten angewendet werden.“ 

Widerspricht den Erfordernissen des Klimaschutzes. 

Mehrere hundert Bäume werden ohne Ausgleich gerodet. Ausgleichsflächen gehen verloren. 

Über die Hälfte der Baufläche bleibt unbebaut. Das hat mit ausgewogener Bereitstellung von Bauland nichts mehr zu tun. An anderer Stelle würde man dies als „Landgrabbing“ bezeichnen. 

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